Chief Bitch in Dialogue mit Anja Heyelmann!

Sie serviert Realität, nicht gefilterte Meinung!

Dieses Format ist ein Raum für Gespräche zwischen Frauen, die etwas in mir auslösen: Reibung, Zustimmung, Irritation, Erkenntnis. Und genau deshalb entstehen diese Dialoge auf der Main Stage.

Ich bin 46 Jahre alt. Und nein, ich habe keine Ehrfurcht mehr vor „jüngeren feministischen Stimmen“. Ich habe Interesse. Weil ich überzeugt bin, dass wir Frauen nicht in Generationen gegeneinander denken sollten, sondern voneinander lernen.

Anja Heyelmann steht für mich für genau so eine Stimme.

Sie ist auf Instagram als @frustrierte.alte bekannt, arbeitet als gelernte Fotografin, Kommunikationsdesignerin und ist seit über zehn Jahren in der Gastronomie unterwegs, also dort, wo Menschen sich zeigen, wie sie wirklich sind. Nicht inszeniert. Nicht optimiert. Sondern roh. Was mich an ihr interessiert, ist ihr Blick: klar, direkt und ungeschönt.

Sie zeigt sich. Mit Wut, mit Frust, mit Beobachtungen, die nicht bequem sind. Und genau dadurch macht sie sich angreifbar, in einer digitalen Welt, die oft lieber glättet als zeigt.

Und trotzdem oder genau deshalb gilt für mich: Haltung ist kein Hashtag. Anja ist für mich keine „Content Creatorin mit Meinung“, sondern eine Frau, die etwas sieht und es nicht für sich behält.

Warum ich dieses Gespräch mit ihr führe? Weil sie eine Perspektive mitbringt, von der wir alle lernen können. Nicht, weil sie gefällig ist, sondern weil sie ehrlich ist.

Und weil genau solche Stimmen wichtig sind, wenn wir über Arbeit, Gesellschaft und Sichtbarkeit sprechen, nicht theoretisch, sondern im echten Leben.

Im Gespräch auf der Main Stage treffen zwei Generationen, zwei Blickwinkel und zwei Erfahrungen aufeinander, nicht um sich anzupassen, sondern um sich wirklich zuzuhören.


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